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Die ifm-Unternehmensgruppe unterstützt die Wissenswerkstatt Friedrichshafen

Die Wissenswerkstatt Friedrichhafen hat mit dem Tettnanger Elektronikunternehmen ifm nicht nur finanzielle, sondern auch fachliche Unterstützung gewonnen.

Stehend: Bernhard Bentele und Anja Messnarz, ifm; sitzend: Kathrin Hopkins, Wissenswerkstatt Friedrichshafen mit Teilnehmer beim Löten. (Foto: Wiwe)

Der gemeinnützige Verein Wissenswerkstatt Friedrichshafen begeistert Kinder und Jugendliche von 5 bis 18 für Technik. Alle Angebote sind sowohl für Bildungseinrichtungen als auch Privatpersonen kostenlos. Hierfür ist die „wiwe“ auf Spenden- und Sponsorengelder angewiesen. Neben den Trägern ZF Friedrichshafen AG, Stadt Friedrichshafen (aus den Geldern der Zeppelinstiftung), VDI, Zeppelin GmbH und Rolls Royce Power Systems zählt nun auch die ifm-Unternehmensgruppe zu den Spendern. Jährlich stehen dem Verein nun zusätzliche 10 000 Euro für Kurse und Kursmaterialien zur Verfügung.

Die Unterstützung geht jedoch über das finanzielle Engagement hinaus. „Die Elektrotechnik spielt schon von Anfang an eine große Rolle in unserem Kursangebot. Bereits mit 5 Jahren bauen die Kinder bei uns ihre erste Taschenlampe und lernen Elektronen kennen. Mit 8 Jahren erfolgt der Einstieg ins Löten mit einem einfachen Stromkreis“, erklärt die Geschäftsführerin der Wissenswerkstatt Kathrin Hopkins. Mit zunehmendem Alter der Teilnehmer:innen folgen aufwändigere Lötprojekte mit  komplexeren Bauteilen. „Aber wir setzen bis dato unsere Lötpunkte immer auf Reißnägel“, schränkt Hopkins ein. Für kleine Hände sicherlich leicht(er) umzusetzen, spiegelt es doch nicht die Realität wider.

Mit ifm findet nun die Leiterplatte Einzug in die Elektrolabore der Wissenswerkstatt. Hierzu fand bereits ein intensiver Austausch statt und das erste gemeinsame Projekt, die Entwicklung einer Leiterplatte, die für Kurse mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden ausgelegt ist, konnte die Jury des Wettbewerbs „Labs for Chips“ überzeugen.

„Wir verfolgen die Aktivitäten der Wissenswerkstatt schon länger“, kommentiert Ausbildungsleiterin Anja Messnarz, „und freuen uns, dass unsere Spende hilft, junge Leute für Elektrotechnik zu begeistern. Fachkräfte sind ein wichtiger Standortfaktor und sie werden zunehmend rar.“

Überzeugt hat das Unternehmen auch die innovative Herangehensweise des Vereins, Neugierde in MINT-Themen zu schüren und Wissen zu vermitteln. So wurde gleich zu Beginn des ersten Lockdowns ein Onlineformat entwickelt, welches sowohl für Bildungseinrichtungen im Homeschooling und Wechselunterricht funktioniert als auch für Kinder im privaten Bereich, die die Präsenzkurse aus verschiedenen z.B. gesundheitlichen oder logistischen Gründen nicht besuchen können. Davon konnten auch die ifm-Mitarbeiterkinder profitieren, deren sechswöchige ifm-Ferienbetreuung durch wiwe-Kurse aufgelockert wurden.

Für die Zukunft sind Liveschaltungen zu ifm während ausgewählten Kursen geplant, um den Teilnehmer:innen einen Eindruck zu vermitteln, wie es hinter den Kulissen dieses spannenden Unternehmens aussieht.

Im Oktober finden gleich zwei Veranstaltungen in den Räumen der Wissenswerkstatt statt. Am Freitag, den 22.10.2021 bietet der Junior Maker Day an Robotikthemen interessierten Schüler:innen die Möglichkeit, sich unabhängig von dem von ihnen benutzten Bausystem in Robotics-relevanten Inhalten vertiefend fortzubilden.

Im Rahmen des Zukunftstag Technik am 30.10.2021 können sich Jugendliche ab 12 Jahren in verschiedenen Workshops über in den neuesten Techniktrends und Zukunftstechnologien ausprobieren.

Über die ifm-Unternehmensgruppe:

Aus einer Leidenschaft, zu einer Idee, zum Erfolg – seit der Firmengründung im Jahr 1969 entwickelt, produziert und vertreibt ifm weltweit Sensoren, Steuerungen, Software und Systeme für die industrielle Automatisierung. Als einer der Pioniere im Bereich Industrie 4.0 entwickelt und implementiert ifm ganzheitliche Lösungen für die Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette „vom Sensor bis ins ERP“. Heute zählt die in zweiter Generation familiengeführte ifm-Unternehmensgruppe mit mehr als 7.300 Beschäftigten zu den weltweiten Branchenführern.

Derzeit beschäftigt die ifm-Gruppe insgesamt 120 Auszubildende und dual Studierende in 22 Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen allein in der Bodenseeregion.
Weitere Informationen rund um die Ausbildungs- und Studiengänge am Bodensee finden Sie hier.

 

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